Archiv für den Monat März 2009

MIX09: Windows 7 User Experience

Freitag, 27. März 2009

Auf der MIX09 gewährt Microsoft Einblicke in die Entwicklung der neuen Windows 7 User Experience und zeigt Auszüge aus dem Design Prozess. Ein lohnender Vortrag von Stephan Hoefnagels, Senior UX Designer im Windows Team:


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MIX09: Microsoft präsentiert Neuheiten zu Windows Mobile 6.5

Freitag, 27. März 2009

Microsoft präsentiert auf der MIX09 in Las Vegas die neue Windows Mobile 6.5 Plattform mit neuem Internet Explorer Mobile 6 und unterstützt nun auch Widgets. Widgets für das neue Windows Mobile bestehen aus komprimiertem HTML, CSS, JavaScript und Grafik-Dateien.


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Endlich gibt es auch einen Standby-Screen der bei Tastensperre erscheint und direkten Zugriff auf die wichtigsten Funktionen wie SMS, E-Mail, verpasste Anrufe bietet.  Alles wurde optisch etwas aufgehübscht und die gröbsten Probleme wurden entschäft, im Detail offenbart sich aber das alte Windows CE, das darunter liegt. Grundlegende Neuerungen werden wohl erst mit der Version 7 zu erwarten sein.

Apple überarbeitet GUI-Design für Mac OS X

Donnerstag, 26. März 2009

Gerüchten zufolge soll Mac OS X 10.6 “Snow Leopard” angeblich ein überarbeitetes GUI-Design bekommen. In den Betaversionen des neuen Betriebssystems war davon bisher nichts zu sehen. Dies soll sich in den nächsten Vorabversionen ändern.. Unklar sei noch, ob diese vor oder während der diesjährigen Apple-Entwicklerkonferenz an die Tester verteilt wird. Die WWDC 2009 wird voraussichtlich im Mai oder Juni stattfinden. Diese Maßnahme könnte zu einer Vereinheitlichung der verschiedenen “Geschmacksrichtungen” der Apple-GUI von OS X über iTunes und iPhone führen. Vielleicht soll auch eine Schippe nachgelegt werden, um den Windows-Kunden die auf Windows 7 warten, die Mac-Welt schmackhaft zu machen.

Wozu ist ein Style Guide gut?

Mittwoch, 25. März 2009

Hohe Design-Qualität sicherstellen

Gehen wir davon aus, daß im Rahmen eines UI Design Projektes eine neues UI-Design Konzept und ein neues Visual Design entwickelt wurden. Ziel ist es nun, diese i.d.R. in Software-Prototypen dargestellten Ausschnitte eines Gesamtsystems hinsichtlich des dort umgesetzten Look and Feel auf das gesamte System zu übertragen und auch zukünftige Entwicklungen gemäß dieser Vorgaben zu betreiben.
Um die erzielte Design-Qualität auf andere Systembereiche übertragen zu können, muß diese so dokumentiert werden, daß Entwickler diese Projektergebnisse nachvollziehen und nutzen können. Dazu dient ein Style Guide. Im Style Guide werden alle wichtigen Aspekte des UI-Designs dokumentiert, sowohl das Erscheinungsbild als auch das Verhalten von Screenelementen, Layouts und Interaktionsstrukturen. Damit sind die Ergebnisse eines UI- Design-Projektes für alle am Entwicklungsprozess Beteiligten nachvollziehbar und direkt verwertbar. Mit dem Style Guide wird sichergestellt, dass die Qualität des UI-Designs verlustfrei und konsistent im gesamten System umgesetzt werden kann.

Der Style Guide als Kommunikationsinstrument

Im Style Guide wird das im Projekt erarbeitete UI-Design für das Entwicklungsteam dokumentiert. So kann sichergestellt werden, daß ein neu entwickeltes UI-Design-Konzept konsistent auf das gesamte Produkt bzw. die geamte Produktfamilie angewendet wird. Besonders für Entwicklungsteams, die am Design-Projekt nicht beteiligt waren, ist eine Dokumentation hilfreich. Der Style Guide sollte möglichst wenig Interpretationsspielraum bei der Umsetzung zulassen. So kann eine echte Entlastung des Entwicklungsteams von UI-Design-Aufgaben erreicht werden und eine gleichbleibend hohe Qualität des Look and Feel für die Kunden.

Der Styleguide ist keine in Stein gemeißelte Sammlung von Richtlinien. Ein Style Guide sollte vielmehr als lebendes Dokument gesehen werden, das auf neue Anforderungen reagieren kann und diese in weiteren Versionen einbindet. Es sollte auch auf eine hohe Verfügbarkeit und einfache Benutzbarkeit des Style Guide geachtet werden.

Verbesserungspotentiale entdecken und nutzen

Sonntag, 08. März 2009

Ein Projekt beginnt in der Regel mit einer Usability-Evaluation des Systems das optimiert oder erweitert werden soll. Diese Evaluation dient sowohl zum Kennenlernen des fachlichen Hintergrunds, der Benutzergruppen, des Nutzungskontexts als auch zum Aufspüren von Verbesserungspotentialen bezüglich Usability und Design. Das Aufzeigen von Problemen steht dabei zunächst im Vordergrund. Das Wesentlichen ist jedoch, daß dort wo die schwächen eines Produktes liegen auch die Potentiale zur Verbesserung zu finden sind. Die Usability Evaluation ist die Grundlage für die Entwicklung von Lösungen.
Als sehr effizient und kostengünstig haben sich dabei sogenannte Expertenmethoden erwiesen. Wir setzen insbesondere die Heuristische Evaluation und den Usability Walkthrough ein.
Solche Expertenmethoden erbringen im Vergleich zu sehr viel aufwendigeren formalen Tests im Usability-Labor bereits im Rahmen weniger Personentage fundierte Ergebnisse, die als verlässliche Grundlage für die weiteren Prozessschritte dienen können.